PV auch für Mieter /Kleinstkraftwerke / Sonnenenergie speichern

4 / 2017: O f f e n e r B r i e f an BMWi sowie Wirtschaftsausschuss und Umweltausschuss des Bundestages: Die Vorstände vom Umweltstammtisch Ketsch e.V. + Sonnenernte e.V. haben eine "Stellungnahme zum Referentenentwurf des Gesetzes zur Förderung von Mieterstrom  vom 17.03.2017" erarbeitet: "...  Der Mieterstrom funktioniert ohne Gesetz (und damit ohne 500-MW-Deckel und 2,5 SolarAbriegelung!!!) besser als mit. Die Wahrheit ist doch, dass Mieterstrom-Projekte bereits vielfach Laufen. Sinnvoll wäre es da, eine unbürokratischere Regelung zu wählen, die wenigstens den Anteil der EEG-Umlage für diese Projekte (wie beim Eigenverbrauch) von derzeit 100 % auf 40 % zu senken. ..."

2 / 2017: O f f e n e r B r i e f an BMWi, Parteivorstand der SPD, zu Hd. Herrn Martin Schulz sowie Wirtschaftsausschuss und Umweltausschuss des Bundestages

Die Vorstände vom Umweltstammtisch Ketsch e.V. + Sonnenernte e.V. werten es als wichtig, dass Gebäudeeigentümer, Mieter und Stromversorger können Mieter dezentral mit CO2 -freiem Strom aus einer Photovoltaik-Anlage versorgen. Bislang ist Mieterstrom gegenüber dem sogenannten Eigenverbrauch schlechter gestellt. Während Eigenheimbesitzer keinerlei Abgaben und Umlagen auf den selbst erzeugten Strom zahlen müssen, wird der im Hausnetz an Mieter gelieferte Solarstrom mit der vollen EEG-Umlage belastet. „Es ist ein Gebot der Fairness, dass für Eigenheimbesitzer und Mieter die gleichen Spielregeln gelten. Die von der Politik in Aussicht gestellte Regelung muss jetzt so ausgestaltet werden, dass Mieterstrom für breite Mieterkreise attraktiv wird“, sagte dazu treffend Klaus Müller, Vorstand vom vzbv.

Mit dem offenen Brief (ähnlich wie der "Rat für Bürgerenergie" des BBEn (und acht weiteren Organisationen der Energiewende, unter anderem auch die DGS) werden die Verantwortlichen gebeten, die EEG-Umlage auf Mieterstrom von 100 auf 40% kurzfristig zu senken.

 

10 / 2016: Runder Tisch zu Stecker-Solar-Geräten
 
Sonnenernte e.V. begrüßt wie auch die DGS die Aktivitäten von VDE/DKE endlich einen verbraucherfreundlichen und sicheren Betrieb von Stecker-Solar-Geräten anzustreben und dies mit einem Runden Tisch anzuschieben. "Ein runder Tisch, der Hersteller und Normungsexperten zusammenbringt ist sinnvoll, denn in den Normungsgremien sind die Hersteller dieser Geräte ja bisher kaum vertreten, da sie kein Gehör fanden" sagt der Koordinator der AG Stecker PV der DGS Berlin / Brandenburg Marcus Vietzke.
 
10.02.2016: Appell zum notwendigen Abbau bestehender Hemmnisse für Energiespeicher

O f f e n e r  B r i e f  an die Mitglieder der Bundestagausschüsse für „Wirtschaft und Energie“ sowie „Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit“ sowie an die Bundestagsfraktionen und Landtagskandidaten : Die gemeinnützigen Vereine SOLARDROM e.V. & Sonnenernte e.V. bitten alle Entscheidungsträger die Rahmenbedingungen für alle Energiespeicher dringend zu verbessern, auch für die Zukunftsvorsorge unerer Enkel. Fachleute und Politiker sollten sich öffentlich für die dringend notwendigen Verbesserungen der Rahmenbedingungen aller Energiespeicher auszusprechen.

Die Schwetzinger Zeitung schrieb am 22.02.2016 dazu: "Abgaben machen Speicherung von Strom unwirtschaftlich“.

 

DGS-Kurs „PV-Guerilla für jedermann“ am 13.11. (nach 13.09.)  2014 von 10:00 bis 12:00 Uhr in Berlin

Die Guerilla-PV-Bewegung ist in aller Munde. Die Energie­wende für jeden – so einfach Plug and Play? Solar­module speisen mittels Modul­wechsel­richter über einem Stecker einfach in die Steckdose ein. Diese so simple Lösung birgt viele Gefahren. Im Seminar werden solche Systeme genauer vorge­stellt und Aspekte wie Wirtschaft­lichkeit und rechtliche Rahmen­bedingungen erläutert.

Im DGS-Kurs „PV-Guerilla-Anlagen fachgerecht installieren“ werden Hinweise gegeben und Lösungen erarbeitet, um diese System fach­gerecht und sicher einzusetzen.

Wegen des Versicherungsschutzes   wird Sonnenernte e.V. bei großen Versicherungen anfragen.

 

„PV-Eigenstrom auch für Mieter"

Sonnenernte e.V. unterstützt die "Erklärung des DGS-Expertenforums vom 28.03.2014 „PV-Eigenstrom in Mietsgebäuden“" und hat per offenem Mail (23.04.2014) die zuständigen Ministerien und regionale MdB´s gebeten dringend "die Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) derart zu gestalten, dass auch Mieter wirtschaftlich vorteilhaft an der Energiewende partizipieren können. Das EEG ist sozial gerecht und im Sinne des Klimaschutzes umzusetzen."

Anschluss für Kleinst-Kraftwerke zügig ermöglichen!

Mit Schreiben vom 06.02.2014 hat uns (SOLARDROM e.V. & Sonnenernte e.V.) der VDE mitgeteilt, dass zur Beschleunigung des Lösungsprozesses der Anschlußbedingungen am 24.02.2014 der DKE-Workshop "Bidirektionaler Energiefluss bei dezentraler Einspeisung" (Sicherheitsaspekte bei der dezentralen Einspeisung in Niederspannungsanlagen) stattfindet, wozu ein Experte von uns teilnehmen kann. Es bleibt weiterhin zu hoffen, dass die Anschlussbedingungen für Kleinst-Kraftwerke bald vereinfacht und harmonisiert werden.

29.01.2014: Offener Brief für "Regeln für Kleinst-Kraftwerke"

Erneuerbare Energien sollten möglichst viele für den notwendigen Klimaschutz und die Zukunftsvorsorge nutzen können. EnBW hatte auf Anfrage nach der Filmvorführung  Leben mit der Energiewende mitgeteilt, dass der Vertrieb der Plug & Save-Module zulässig ist, jedoch der Anschluss und der Betrieb in Deutschland nicht ! Deshalb baten wir bereits im Sommer 2013 den VDE Vorschläge zu erarbeiten, um auch für Haus- und Wohnungsbesitzer mit wenig Geld sowie für Mieter die Möglichkeit zu schaffen, Strom aus erneuerbaren Energien (z.B. fachkundig montierte Mini-Solarkraftwerke) sicher und preiswert zu beziehen.

Bereits mit Entschließungsantrag vom 22.04.2013 hat der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des EU Parlaments gefordert, unverzüglich die  Anschlussbedingungen für Kleinst-Kraftwerke in der EU zu vereinfachen und zu harmonisieren.

Am 25.10.2013 hat die DGS (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.) von den Verbänden VDE, DKE und ZVEH gefordert, die technischen und rechtlichen Grauzonen für Steckersolarmodule oder von anderen regenerativen Einspeisern umgehend zu beseitigen. Mit dem „offenen Brief“ vom 29.01.2014 schließen sich die gemeinnützigigen Vereine SOLARDROM e.V. & Sonnenernte e.V. diesen DGS Forderungen an. Es wäre erfreulich, wenn sich viele Kandidaten für das Europaparlament für die dringend erforderliche Erstellung der Regeln für Kleinst-Kraftwerke im Niederspannungsnetz aussprechen.

 

 Über 4.000 (23.05.14) / 2.000 (10.13.13) Solarstromspeicher gefördert -

BSW-Solar: Rund 15.000 Batteriespeicher in Deutschland installiert

 

Das neue Förderprogramm der Bundesregierung zur Verbreitung von Solarstromspeichern wird

auch 2014 fortgeführt. Es trifft auf zunehmendes Interesse in der Bevölkerung. Bereits 2.300 Haushalte

haben nach Angaben der KfW Bankengruppe bis Ende November 2013 Bewilligungen für den Bezug des

attraktiven Tilgungszuschusses für die Anschaffung eines Sonnenspeichers erhalten.

Der Link zum Film „Die Sonne speichern“   http://www.youtube.com/watch?v=Tu7h_mFJhCY

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) ein steigendes Verbraucherinteresse an Batteriespeichern. „Ein regelrechter Preisrutsch von rund 25 Prozent hat 2014 das Interesse an innovativen Solarstromspeichern sprunghaft steigen lassen.“ Nach Schätzungen des BSW-Solar deckten bereits mehr als 15.000 Haushalte mit Hilfe von Speichern auch in den Abendstunden einen Teil ihres Energiebedarfs durch Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage. Die Zahl der Anträge für die Speicherförderung der KfW in Kombination mit kleinen Photovoltaik-Anlagen habe im zweiten Halbjahr 2014 nochmals deutlich zugenommen, heißt es beim Verband weiter. Im dritten Quartal 2014 seien 32 Prozent mehr Anträge für Speicher-Zuschüsse bewilligt worden als im zweiten Quartal 2014.